Kalender - Rückblick

26.03.2017
Stiftskirche St. Arnual, Saarbrücken
Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz

Da Jesus an dem Kreuze hing“

Vokalpolyphonie und Instrumentalmusik der Renaissance von Senfl, Josquin und Ingegneri

VocArt (Leitung Adolph Seidel): Manuela Altpeter, Karlīne Cīrule, Eva Gindorf, Elke Lauer, Susanne Mayer und Carola Uhl, Sopran; Ute Andersen, Marita Grasmück-Fetik, Stefanie Groß, Manuela Simmler und Beate Spang, Alt; Andreas Dinsenbacher, Christoph Hell, Matthias Rajczyk und Andreas Tschöpe, Tenor; Albert Benjes, Stefan Paul, Adolph Seidel und Peter Spang, Bass

Heav(enl)y Wood (Leitung Bernhard Stilz): Christian Balser, Miriam Grapp, Barbara Neumeier, Corinna Richter und Bernhard Stilz, historische Blasinstrumente; Tomaso Iacolino, Laute

Eintritt 20 € / ermäßigt 15 €

Im Mittelpunkt des Konzertes steht eine Auswahl aus dem reichen Schatz der Vokalpolyphonie der Renaissance in Gestalt einiger Werke von Ludwig Senfl, Josquin Desprez und Marco Antonio Ingegneri. Einen Schwerpunkt bildet Senfls Vokalkomposition Da Jesus an dem Kreuze hing,die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz,vielfach vertont auch in späteren Epochen.

Ergänzt wird das Programm durch typische Instrumentalmusik der Zeit (ebenso von Senfl und Josquin) – aufgeschriebene Improvisationen über einen damals bekannten cantus firmus (Spagna, Tandernaken...) oder „Carmina“, textlose, drei- bis vierstimmige Instrumentalkompositionen, die sich noch eng an frühe Liedsätze anlehnen. Heav(enl)y Wood musiziert auf Instrumenten, wie sie im 16. Jahrhundert gebräuchlich waren, u. a. einem Satz Renaissance-Blockflöten und historischen Blasinstrumenten wie Schalmei, Pommer, Dulzian, Krummhorn, Cornamuse, Ranckett, Doucaine und Posaunen alter Mensur.

17.03.2017
Deutschherrnkapelle, Saarbrücken
TAMIS 2017: Rameau

Les Tendres Plaintes – Die zärtlichen Klagen

Musik von Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
aus Pièces de clavecin en concert und Pièces de clavecin
sowie von Marais, Lully und Sainte-Colombe

L’espace musical: Carolyn Soo, Violine; Mechtild Diepers, Traversflöte; Heidrun Mertes, Viola da gamba; Christiane Mandernach, Cembalo und Barocktanz; Thomas Klein (als Gast), Tanz und Barocktanz

Eintritt 15 € / ermäßigt 10 €

Opulent, berauschend, in großen Schwüngen daher kommend, das ist das barocke Zeitalter. Neben dieser Prachtentfaltung gibt es aber auch die innige, zärtliche Seite des Barock, die, feingliedrig, zurückhaltend und gar demutsvoll, anrührend und besinnlich sein kann. Während man einerseits hohen Persönlichkeiten huldigt, seufzt und klagt man andererseits – vor allem natürlich über die Liebe.
Jean-Philippe Rameau (1683-1764) beherrschte beides in meisterlicher Form. Und so kommt in seinen Pièces de clavecin en concert eine große Spannweite der Ausdrucksformen zusammen: Schmachtend, schmeichelnd, aber auch munter und frech – ein Meister der Affekte und des Theaters.
Mit Les Tendre Plaintes, den zärtlichen Klagen, bringt das Ensemble L’espace musical ein abwechslungsreiches Programm im kleinen Raum, in dem die Instrumente solistisch und im Ensemble ihren Zauber entfalten. Der Tänzer Thomas Klein präsentiert den Entrée d’Apollon, den Tanz, dem der Legende nach der Sonnenkönig seinen Namen verdankt, und eigene Kreationen aus verschiedenen Tanzstilen, kombiniert mit den Stilmitteln und Möglichkeiten des barocken Tanzes.

16.03.2017
Salzbrunnenhaus, Sulzbach
TAMIS 2017: Hörprobe barock

Elemente“

Musik von Jean-Féry Rebel, Georg Philipp Telemann u. a., begleitet von Texten aus der Zeit der Salzgewinnung

Via Nova Ensemble: Mechthild Blaumer, Violine und Leitung; Lorenz Blaumer, Violine; Helmut Winkel, Viola; Mario Blaumer, Violoncello; Eri Takeguchi, Cembalo; Cordula Breuer und Manfredo Zimmermann, Traverso

Eintritt frei

Die historischen Salzhäuser in Sulzbach zählen zu den barocken Kleinoden an der BarockStraße SaarPfalz und zu den bedeutsamen Orten der Kunst und Kultur im Regionalverband Saarbrücken. Die Besonderheiten dieses Ortes, das lebenswichtige Element Salz, das „Gold“ des barocken Zeitalters, und das unbeherrschte Element Feuer des in der Umgebung liegenden „Brennenden Berges“ prägen bis heute den Geist des Ortes und sind Thema eines außergewöhnlichen Konzertes mit Alter Musik im historischen Salzbrunnenhaus.

Kooperation der Akademie für Alte Musik im Saarland mit dem Regionalverband Saarbrücken, der BarockStraße SaarPfalz und der Stadt Sulzbach.

14.03.2017
Hochschule für Musik Saar, Saarbrücken
Eröffnungskonzert der Tage Alter Musik Im Saarland 2017

Förderpreis Alte Musik 2017
Konzertfinale
(SR-Mitschnitt)

Vorstellung der Ensembles, Wertung und Preisvergabe

Eintritt frei (Kollekte)

Die Tage Alter Musik Im Saarland werden am 14. März offiziell von ihrer Schirmherrin, der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, mit dem Konzertfinale eröffnet. Darin stellen sich die Finalisten des Wettbewerbs Förderpreis Alte Musik 2017 mit einem dreißigminütigen Programm (darunter eine Komposition von Georg Friedrich Händel), an dem sie zuvor auf dem Meisterkurs mit dem renommierten Lautenisten und Ensembleleiter Konrad Junghänel gearbeitet haben, der Jury und dem Publikum vor.

Das Gewinner-Ensemble erhält neben einem Geldbetrag die Einladung zu einer Produktion beim SR und zu einem Konzert im Rahmen der Tage Alter Musik Im Saarland 2018 (1. Preis: 1500 €, 2. Preis: 1000 €, 3. Preis: 500 €, Publikumspreis).

Die Gewinner-Ensembles:
Cembaless
Elisabeth von Stritzky, Sopran; Brendan O’Donnell und Annabell Opelt, Blockflöte; Shen-ju Chang, Viola da gamba; Stefan Koim und Robbert Vermeulen, Barockgitarre und Theorbe.
Der Name des 2014 gegründeten Ensembles weist bereits auf seine Eigenart hin – es kommt ohne Tasteninstrument im Continuo aus. Experimentierfreudige Programme mit eigenen Arrangements und Freude an deren Vermittlung zeichnen die jungen Musikerinnen und Musiker aus. Sie kommen aus Deutschland, den Niederlanden, Australien und Taiwan.

Baroque4 (“baroque exponent four”) Karline Cirule, Sopran; Christina Ewald, Blockflöte; Anne Clement, Viola da gamba; Simon Graeber, Cembalo.
Auch dieses Ensemble ist international besetzt (Lettland, Luxemburg, Deutschland). Die Ensemblemitglieder haben sich an der Hochschule für Musik Saar kennen gelernt.

Le Tic-Toc-Choc Cornelia Fahrion, Sopran; Julika Lorenz, Violine und Orgel; Nicola Pfeffer, Violoncello und Blockflöte; Niels Pfeffer, Cembalo und Theorbe.
Die Ensemblemitglieder studierten oder studieren noch an den Musikhochschulen Stuttgart und Trossingen. Da sie mehrere Instrumente beherrschen, können sie mit einigen Besetzungsvarianten überraschen.

11.03.2017
Hochschule für Musik Saar
TAMIS 2017 - Förderpreis Alte Musik

Meisterkurs bei Konrad Junghänel (Köln)

Passive Teilnahme: Eintritt frei
Samstag, 11. März, 14 Uhr: Begrüßung,
Besprechung der Unterrichtszeiten (später Aushang im Foyer)
Interessierte Zuhörer sind herzlich eingeladen!

Der Förderpreis Alte Musik (des Saarländischen Rundfunks und der Akademie für Alte Musik im Saarland) unterstützt junge Ensembles mit herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. Der diesjährige Wettbewerb richtet sich an junge Ensembles, die mit einem/einer Vokalsolisten/in und Instrumenten (mindestens ein Melodieinstrument plus Basso continuo) besetzt sind. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf der Musik des Barock. Aus den Bewerbungen wurden drei Ensembles ausgewählt. Sie gewinnen einen Meisterkurs (Dozent: Konrad Junghänel).

Konrad Junghänel machte sich nach seinem Studium an der Kölner Musikhochschule zunächst als Lautenist einen Namen. 1987 gründete er das Vokalensemble Cantus Cölln, das sich mit seinem Repertoire von Monteverdi bis Bach rasch in der internationalen Szene etablierte und Dutzende zum Teil preisgekrönte CDs produzierte. Inzwischen ist Konrad Junghänel auch ein gefragter Operndirigent von Werken des Barock und der Wiener Klassik. Am Saarländischen Staatstheater hat er u. a. die Florentiner Intermedien, Händels Agrippina und Purcells Dido und Aeneas dirigiert. Seit 1994 ist er Professor an der Hochschule für Musik Köln.

06.03.2017
kino achteinhalb, Saarbrücken
TAMIS 2017 - Prolog: Alte Musik im Film

Georg Philipp Telemann:
Die wunderbare Beständigkeit der Liebe oder Orpheus
TWV 21:18

Oper in drei Akten

D 2010; Musikalische Leitung: David Stern; Inszenierung: Jakob Peters-Messer; mit: Luanda Siqueira (Sopran, Orasia), Pierrick Boisseau (Bass, Orpheus), Dana Marbach (Sopran, Eurydice), Caroline Meng (Sopran, Ismene, Cephisa, Priesterin), Peter Diebschlag (Tenor, Eurimedes), Bartolo Musil (Bass, Pluto), Clémentine Margaine (Sopran, Ascalax), Mitgliedern des Opernchores des Theaters Magdeburg, Opera Fuoco; Farbe; ca. 130 Min (+ca. 21 Min. Making-of); FSK: 6

Eintritt 6,50 € / ermäßigt 5,50 €

Georg Philipp Telemanns Oper nach dem Orpheus-Mythos ist ein in vieler Hinsicht ungewöhnliches Bühnenwerk. Nicht nur, dass es wie kein anderes Musikdrama seiner Feder auf ein freudiges Ende verzichtet, indem es die Protagonisten ungehindert in die Katastrophe laufen lässt und selbst der Nebenhandlung ein Happy-Ending verweigert. Auch seine Dreisprachigkeit (in absteigender Quantität: deutsch, italienisch, französisch), auf die erstmals Hellmuth Christian Wolff im Rahmen seiner Untersuchung des Repertoires der Barockoper in Hamburg (1957) hingewiesen hatte, galt lange als sein hervorstechendstes Merkmal. Die Musik jedoch schien verschollen.

Den entscheidenden Durchbruch in der Wiederentdeckung brachte das Symposion aus Anlass der dreihundertsten Wiederkehr des Gründungsjahrs der Hamburger Oper im Jahr 1978, auf dem Martin Ruhnke die Teilnehmer mit der Identifizierung der Partitur des verschollen geglaubten Orpheus und ersten Untersuchungen zur musikalischen Stilistik überraschte. Überraschung löste auch der Aufbewahrungsort des Manuskripts aus, die Musiksammlung der Grafen von Schönborn in Wiesentheid/Unterfranken, die bis dahin in keinem Zusammenhang mit Hamburger Opernquellen gesehen worden war. Dieser glückliche Umstand hat ein – wie schon vom Text zu erwarten – höchst interessantes, einzigartiges, speziell für Telemanns mittleres Opernschaffen typisches Werk zum Vorschein gebracht. (Peter Huth, telemann.org)

in Kooperation mit: Telemann-Zentrum, Magdeburg

16.10.2016
Schinkelkirche Bischmisheim
Konzert

Zwischen Himmel, Hof und Hanse

Spuren der Reformation in der Musik des Barock aus Nord- und Mitteldeutschland von Vierdanck, Becker, Buxtehude, Telemann, und J. S. Bach

Camire
Carolyn Soo, Violine
Miriam Grapp, Blockflöte
Eri Takeguchi, Cembalo, Orgel
Heidrun Mertes, Violoncello

Eintritt frei (Kollekte)


Unter diesem Motto möchte das Ensemble Camire die musikalischen Spuren der Reformation verfolgen und verschiedene Kontexte musikalischen Schaffens aufzeigen: Musik zur Verehrung und Anbetung Gottes, Musik zur Repräsentation von Macht und Glanz an kurfürstlichen Höfen aber auch Musik, die den freiheitlichen und fortschrittlichen Zeitgeist der Hansestädte ausdrückt.
Das Programm umfasst Musik von bekannten Komponisten wie z.B. Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude, aber auch Werke weniger bekannter Komponisten wie Johann Vierdanck oder Dietrich Becker werden erklingen.




17.07.2016
St. Elisabeth, Hellwigstraße 15, 66121 Saarbrücken
William Shakespeare zum 400. Todesjahr

Konzertante Werkstatt-Aufführung zum Abschluss der Sommerakademie:

Henry Purcell: The Fairy Queen (1692/93)

nach der anonymen Libretto-Bearbeitung von Shakespeares A Midsummer Night’s Dream

Claudia Kemmerer und Ralf Peter, Sprecher
il giardino della rosa dei venti, Vokalsolisten und Chor
ConAffetto – Mitglieder-Orchester der Akademie für Alte Musik im Saarland e. V.
Leitung: Lutz Gillmann

Eintritt frei (Kollekte)

Henry Purcells (1659-1695) „semi opera“ nach William Shakespeares Jahrtausend-Komödie A Midsummer Night’s Dream vereinigt Musik, Sprache und Gesang und stellt die Handlung um das Feenkönigspaar Titania und Oberon ins Zentrum. Obwohl die von Purcell vertonten Szenen selbständige Elemente der anonymen Libretto-Bearbeitung darstellen, können sie ihren eigentlichen Sinn nur im Zusammenhang des Dramentextes, des Gesamtkunstwerks aus Wort und Musik entfalten. Da der Wortteil etwa gleich lang ist wie der Musikteil, wurde dieser im Sinne einer Vorstellung des Handlungsablaufs konzentriert, aber, um das Gewicht des Dramas nicht völlig zu reduzieren, wurden einzelne Szenen des Textes in gekürzter Form belassen.

il giardino della rosa dei venti
ist ein von Lutz Gillmann neugeschaffenes Format, das die professionelle Arbeit seines Ensembles la rosa dei venti erweitert um pädagogische Projekte, in denen die Fortbildung im Bereich Alte Musik von u. a. Studierenden der Hochschule für Musik Saar bzw. professionellen SängerInnen im Mittelpunkt steht.

Sommerakademie
Auf Initiative und unter der Leitung von Lutz Gillmann veranstalten die Akademie für Alte Musik im Saarland e. V. und das Ensemble  la rosa dei venti in diesem Jahr eine Sommerakademie, ein pädagogisches Projekt in zweierlei Hinsicht: Das Laien-Mitgliederorchester der Akademie ConAffetto (s. u.) führt mit il giardino della rosa dei venti in einem freien Projekt  Henry Purcells Fairy Queen auf.  Dabei bilden alle SängerInnen gemeinsam den Chor, aus dem heraus sich die Soli auf alle verteilen. Die ambitionierten SpielerInnen von ConAffetto haben einmal mehr Gelegenheit, sich unter professioneller Anleitung und Unterstützung mit der historisch informierten Aufführungspraxis zu beschäftigen.

18.01.2015
Schinkelkirche Bischmisheim
Musica da Camera

Musica da Camera-Konzert
mit dem Ensemble CAMIRE: Carolyn Soo, Violine; Miriam Grapp, Blockflöte; Eri Takeguchi, Cembalo; Heidrun Mertes, Viola da gamba (a. G.)
Musik von G. Bassano, J. Rosenmüller, G. Legrenzi, A. Vivaldi und N. A. Porpora

Eintritt frei (Kollekte)

Venezianische Ospedali waren soziale Einrichtungen in Venedig, die nicht nur karitativen Zwecken, sondern auch der musikalischen Ausbildung ihrer weiblichen Zöglinge dienten. Seit dem 16. Jahrhundert waren die vier größten Ospedali, neben dem Markusdom, Zentren des Musiklebens in Venedig und europaweite Attraktion für Musiker und Reisende.

Die ausschließlich aus Musikerinnen bestehenden Cori trugen durch ihre Präsenz an der täglichen Liturgie der Ospedali-Kirchen, ihre Sonn- und Feiertagskonzerte und durch ihre Mitwirkung bei Staatsakten wesentlich zur Selbstinszenierung der Serenissima als einzigartiges und unerreichtes Zentrum von Kultur und Luxus in Europa bei. Im Laufe des 17. Jahrhunderts entwickelten sich die Ospedali zu musikalischen Konservatorien, in denen virtuose Sängerinnen und Instrumentalistinnen ausgebildet wurden, und an denen die bedeutendsten Musiker und Komponisten wirkten.

Das Ensemble CAMIRE setzt sich im Kern zusammen aus Carolyn Soo (Violine), Miriam Grapp (Blockflöte) und Eri Takeguchi (Cembalo). Die drei Musikerinnen aus Kanada, Saarbrücken und Japan haben sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik Saar kennengelernt. Aus ihrer gemeinsamen Begeisterung für die Instrumentalmusik des Früh- und Hochbarock ist im Jahr 2010 das Ensemble CAMIRE entstanden. Zum Repertoire des Ensembles gehören neben den „Ohrwürmern“ dieser Zeit auch Werke weniger bekannter Komponisten. Unterstützt wird das Ensemble CAMIRE in diesem Konzert von Heidrun Mertes (Viola da gamba).

19.10.2014
Evangelische Kirche, Saarlouis
Musica da Camera

Johann Georg Rauch (1658-1710)

Vokal- und Instrumentalmusik eines (zu Unrecht) vergessenen Komponisten am Straßburger Münster

Dulcis Melodia (Wasselonne): Ensemble aus 9 Musikern

Eintritt 10 €, ermäßigt 6 €
Kooperation mit: Förderverein Musik in der Evangelischen Kirche Saarlouis e. V.

27.07.2014
Blasiuskapelle Bergweiler, Tholey
Musica da Camera Venezianische Begegnung

Deutsch-französische Begegnung

Cembalomusik von J. J. Froberger, L. und F. Couperin, J. S. Bach

Alfred Gross, Cembalo

Eintritt frei (Kollekte)

Kooperation mit: Förderverein Blasiuskapelle Bergweiler e.V., Gemeinde Tholey

Im Rahmen der „Sonntagsmusik“ spielt Alfred Gross, in Reutlingen lebender Spezialist für historische Tasteninstrumente, ein Cembalokonzert in der Blasiuskapelle Bergweiler mit herausragend schönen Werken der Barockzeit.
Klänge aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der aus gemeinsamen Pariser Tagen miteinander befreundeten Cembalisten und Komponisten Louis Couperin und Johann Jakob Froberger werden den wundervollen barocken Raum füllen. Auch die beiden Vertreter des 18. Jahrhunderts, Couperin und J. S. Bach, waren jeder auf seine Art Cembalogiganten. Von François Couperin, tätig bei keinem Geringeren als Ludwig XIV, hat Alfred Gross eine Reihe der schönsten Stücke wie „Les Idées heureuses“ oder „Les baricades mistérieuses“ aus den vier Bänden der Pièces de Claveçin ausgewählt. Johann Sebastian Bach ist mit seiner tiefsinnigen Partita Nr. 3 in a-Moll aus dem 1. Teil der „Clavierübung“ vertreten.
Alfred Gross bringt nach Bergweiler ein Instrument im flämischen Stil nach Albertus Delin mit, 1985 von William Jurgenson, einem der besten lebenden Cembalobauer, verfertigt.
Mit kenntnisreicher und erhellender Moderation wird er seine Zuhörer erläuternd durch das Programm führen.

15.06.2014
Allerheiligenkirche, Wadern
Musica da Camera

Harfenspiel im ausgehenden 18. Jahrhundert

Kammermusik von Johann Baptist Krumpholtz und Ludwig van Beethoven

Arparla+:
Maria Cleary, Harfe
Davide Monti, Violine
Helen MacDougall und Benjamin Locher, Horn
Ilka Emmert, Kontrabass

Eintritt 12 €,
Akademiemitglieder 8 €, nur Tageskasse)
für SchülerInnen und Studierende im Rahmen der verfügbaren Plätze frei
Koop. mit Konzerte in der kleinen Residenz Wadern

Fast eine Uraufführung: Seit dem 18. Jahrhundert schlummerten die Noten von Opus 3 des großen Harfenvirtuosen Jean-Baptiste Krumpholtz in einem Bücherregal. Es handelt sich um vier Sonaten für Harfe, begleitet von einer Violine, einem Kontrabass und zwei Hörnern. Krumpholtz komponierte sie in den Jahren 1773-76, als er am Hof von Esterhazy unter der Leitung von Joseph Haydn tätig war. Die Sonaten wurden dann in Paris von dem Harfenbauer und Musikverleger Georges Cousineau veröffentlicht, wenige Jahre nachdem er die so genannte „Harfe der Octavie“ gebaut hatte, die heute im Stadtmuseum Wadern steht. Natürlich kommt diese historische Harfe im Konzert zum Einsatz.

Die Instrumentalbesetzung mit Harfe, Geige, Kontrabass und Hörnern ist eine ausgesprochene Rarität, obwohl Krumpholtz auch sonst gerne den Kontrabass einsetzte. Zwischen den Sonaten von Krumpholtz erklingen der erste und der vierte Satz aus der Violinsonate Nr. 5 in F-Dur op. 24 von Ludwig van Beethoven, dessen bester Freund übrigens Wenzel Krumpholtz, ein Bruder des Harfenisten, war.

www.arparla.it

29.05.2014
Stiftskirche St. Arnual, Saarbrücken
Musica da Camera

"Mein Herz ist bereit"

Kantaten von N. Bruhns, M. Weckmann, F. Tunder u.a.

Frank Wörner, Bariton

Mechthild Blaumer, Violine,

Mario Blaumer, Violoncello

Lutz Gillmann, Cembalo/Orgel

Studenten der Hochschule für Musik Saar

Kooperation mit: Hochschule für Musik Saar und Beirat für Musik in der Stiftskirche

Eintritt frei

27.04.2014
Evangelische Kirche Saarlouis
"Hofmusik amerikanisch"

Arparla

Davide Monti, Barockvioline

Maria Cleary, Barockharfe

Eintritt: 10 € / 8 € erm.

Thomas Jefferson, einer der bedeutendsten Präsidenten der U.S.A., war ein großer Musikliebhaber. Es ist ein Glücksfall, dass ein Großteil seiner Bibliothek in Virginia bisheute zugänglich ist. Der Bestand an Partituren zeigt nicht nur, wie begabt er selbst als Violinspieler war, sondern auch wie viele Kontakte und musikalische Interessen er stets mit seinen Reisen nach Europa verknüpfte. Eine seiner musikalischen Wahlverwandtschaften war die zu Jean-Baptist Krumpholtz und seiner berühmten Gattin, von der wir wissen, dass sie auf den Konzertpodien Europas - etwa in London - zu den höchstbezahlten Musikern ihrer Zeit zählte. Jefferson hörte beide auf einer Parisreise als Gast in deren Salon. Das Programm dieses Abends wird nun ergänzt durch die berühmte Sonate op. 5 von Luigi Boccherini, die neben Werken von Corelli und Balbastre ebenfalls Teil der Jefferson-Library sind. Balbastre, einer der berühmtesten Organisten seiner Zeit, war der Lehrer von Jeffersons Kindern.

Arparla ist ein Duo von Violine und Harfe, das auf originalen Instrumenten spielt, international anerkannt für seine charismatischen und risikofreudigen Konzertprogramme voll an Entdeckungen aus den Archiven der Welt. Grundlage dieses Programms sind Recherchen in den Archiven der Jefferson-Library und der Versuch, ein Konzert zu rekonstruieren, wie es zu Lebzeiten im Jefferson music salon hätte gespielt werden können.

Das Konzert ist eine Kooperation zwischen dem Deutsch-Amerikanischen Institut, dem Förderverein für Musik in der Ev. Kirche Saarlouis und der Akademie für Alte Musik im Saarland.

13.04.2014
Evangelische Kirche, Saarlouis
J.S.Bach: Johannespassion, Evangelische Kantorei Saarlouis, Ensemble Una Volta, Joachim Fontaine
12.04.2014
Allerheiligenkirche, Wadern
Tenebrae - Aus dem Notenschrank der Thomaner , Kirchenmusik a capella vom Mittelalter bis Heinrich Schütz
11.04.2014
Stiftskirche St.Arnual,Saarbrücken
Musica da Camera spezial, Jubiläen Jahrgang ´64 - R.Fayrfax, H.L.Hassler, I.Moody u. a., Daarler Vocal Consort
06.04.2014
Ludwigskirche,Saarbrücken
J.S.Bach: Matthäuspassion, Evangelische Chorgemeinschaft an der Saar, Le Concert Lorrain, Christian von Blohn
05.04.2014
Stiftskirche St.Arnual,Saarbrücken
Barockmusik zur Passionszeit Kantaten und Instrumentalmusik von F.Tunder, H.Purcell, J.H.Schmelzer, G.Muffat, B.Ferrandini - Stiftskirche, St.Arnual, Saarbrücken

Johanna Winkel,Sopran

Musiker der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern

23.03.2014
Rathausfestsaal Saarbrücken
Festakt zum 20jährigen Bestehen der Akademie für Alte Musik im Saarland

Begrüßung durch Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken und Schirmherrin des Festakt

Grußwort von Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur

Festvortrag von Prof. Felix Koch, Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Alte Musik – ganz jung! 
Chancen und Perspektiven der Historischen Interpretationspraxis

20 Jahre Akademie für Alte Musik im Saarland

Umrahmung mit Musik von G. F. Händel, G. P. Telemann u. a. durch der Akademie für Alte Musik im Saarland verbundene Ensembles und 
das Mitgliederorchester ConAffetto 
(Leitung: Lutz Gillmann), anschließend Umtrunk.

Eintritt frei; um Voranmeldung wird gebeten unter akademie@alte-musik-saarland.de
Tel (0681) 910 24 85

16.03.2014
Evangelische Kirche, Saarlouis
Abschlusskonzert TAMIS 2014

Johann Valentin Meder: Matthäuspassion
(Riga 1701)

Génération baroque (Atelier für neue Talente des Parlement de Musique, Strasbourg);

Leitung: Martin Gester

Eintritt 15 € / ermäßigt 10 €

Der bei Meiningen geborene Johann Valentin Meder (1649-1719) studierte zunächst Theologie in Leipzig. Er muss ein ausgezeichneter Sänger und Organist gewesen sein und damals sehr gefragt; viele Stationen prägen seinen Lebensweg: So hatte er Anstellungen inne in Gotha, Bremen, Hamburg, Kopenhagen, Lübeck, Danzig und mehrfach in Riga.

In seiner Matthäuspassion, der einzigen erhaltenen seiner vier Passionsvertonungen, erzielt Meder eine Balance zwischen Schlichtheit und Innigkeit eines erzählenden Oratoriums einerseits und meisterlich beherrschten Mitteln der Barockoper andererseits: Sinfonien, Arien und Chöre entfalten Affekte und Dramatik des Passionsgeschehens auf direkte, natürliche Weise und mit ergreifender Prägnanz.

Die Besetzung sieht einen Evangelisten und fünf Favoritchor-Sänger vor, die, wie damals üblich, auch die Solo-Partien übernehmen. Das Instrumentalensemble umfasst zwei Violinen, zwei „Hautbois“ (hier zeigt sich französischer Einfluss wie damals an vielen Höfen Norddeutschlands) sowie das (nicht näher spezifizierte) Continuo: Orgel, Theorbe, Violone, Fagott.

15.03.2014
Stiftskirche St. Arnual Saarbrücken
Leipziger Thomaskantoren vor J. S. Bach


Musik von J. H. Schein, J. Schelle und J. Kuhnau

VocArt: Susanne Wagenmann, Sarah Klein, Carola Uhl und Manuela Simmler, Sopran; Stefanie Groß, Beate Spang und Marita Grasmück-Fetik, Alt; Andreas Tschöpe, Klaus Schmitt, Andreas Dinsenbacher, Tenor; Albert Benjes und Adolph Seidel, Bass;

Saarländisches Barockensemble:
Miriam Grapp und Bernhard Stilz, Blockflöte;
Jürgen Lantz und Carolyn Soo, Violine;
Leszek Kusmirek, Viola;
Wolf-Dietrich Wirbach, Violoncello;
Motonobu Futakuchi, Violone;
Reinhard Ardelt, Orgel und Cembalo;
Tomaso Iacolino, Theorbe;

Leitung: Adolph Seidel

Eintritt 15 € / ermäßigt 10 €

Leipzig im 16./17. Jahrhundert: Bereits in der Barockepoche einer der wichtigsten kirchenmusikalischen Kulminationspunkte – zumindest im protestantischen Bereich. Dass nicht nur Johann Sebastian Bach, sondern viele hervorragende Musiker diese bis heute wichtige Kirchenmusikstelle ausgefüllt haben, zeigt das Konzert des Vokalensembles VocArt im Verein mit dem Saarländischen Barockensemble. Bachs Vorgänger Kuhnau, Schelle und Schein sowie der Meister selbst, der Werke seiner Kollegen durchaus bearbeitet hat, sind mit verschieden geistlichen Vokalwerken zu hören. Weltliche Musik von Johann Herrmann Schein, gespielt vom Saarländischen Barockensemble, ergänzt das Programm.

14.03.2014
Christuskirche Saabrücken
Tears of Melancholy

J. Dowland (450 J.), H. Purcell, B. Britten (100 J.), P. Hindemith (50. Todestag) u. a.

Claudia Kemmerer, Mezzosopran;
Monika Bagdonaite, Viola;
Les Violes (Leitung: Uwe Oltmanns):
Hélène Galan, Stéphanie Houillon, Claudia Limperg, Heidrun Mertes, Uwe Oltmanns und Elisabeth Woll, Viola da gamba;
Andrea C. Baur, Laute
Lutz Gillmann, Cembalo, Orgel und Klavier.

Eintritt 12 € / ermäßigt 8 €

„LACHRIMÆ, / OR SEAVEN TEARES / FIGVRED IN SEAVEN PASSIO- / nate Pauans, vvith diuers other Pauans, Gali- / ards, and Almands, […]“ hatte John Dowland (1563-1626) seine Sammlung von Consort-Musik genannt, die 1604 gedruckt wurde. Die „SIEBEN TRÄNEN“ sind Variationen über sein Lied Flow my teares, das damals außerordentlich populär war. Tears of Melancholy – als Nachtrag zum Jubiläumsjahr 2013 spürt dieses Programm den Themen Melancholie, Trauer etc.

in Alter und Neuer Musik nach: Im Mittelpunkt steht Vokal- und Instrumentalmusik der großen englischen Komponisten Dowland und Henry Purcell (1659-1695), der Kompositionen zweier „Klassiker der Moderne“, Paul Hindemith (1895-1963) und Benjamin Britten (1913-1976), gegenübergestellt werden – Brittens Lachrymae (Reflections on a Song of Dowland) aus dem Jahr 1950 sowie Hindemiths Trauermusik, anlässlich des Todes des englischen Königs George V. 1936 in nur wenigen Stunden komponiert.

13.03.2014
Stiftskirche St. Arnual Saarbrücken
Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag

3. Studiokonzert

Musik von C. P. E., J. S. und J. M. Bach sowie G. P. Telemann

Bach Consort Leipzig:
Cornelia Samuelis und Kathleen Danke, Sopran; Susanne Krumbiegel und Stefan Kahle, Alt;
Tobias Hunger und Marcel Lepetit, Tenor; 
Gotthold Schwarz und N. N., Bass;
Sächsisches Barockorchester; 
Leitung: Gotthold Schwarz

Eintritt 14 € / ermäßigt 7 €

Akademiemitgliedern steht im Rahmen des Festivalpasses ein Kontigent ermäßigter Karten zur Verfügung (nur im Vorverkauf über die Akademie)

Am 8. März 2014 feiert Carl Philipp Emanuel Bach seinen 300. Geburtstag. Der zweitälteste Sohn Johann Sebastian Bachs war der zu seiner Zeit berühmteste Spross der Musikerfamilie – vielseitig, in Instrumental- und Vokalmusik gleichermaßen produktiv und Autor des bedeutenden Lehrbuchs Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen. Das Bach Consort Leipzig und der renommierte Bassist Gotthold Schwarz stellen unbekannte Vokalwerke von C. P. E. Bach vor, darunter die kürzlich wiederentdeckte Solokantate „Ich bin vergnügt mit meinem Stande“, und kombinieren sie mit Musik seines Vaters Johann Sebastian, dessen Schwiegervater Johann Michael Bach sowie Carl Philipp Emanuels Taufpaten Georg Philipp Telemann.

12.03.2014
Schinkelkirche Saarbrücken-Bischmisheim
Les Gentillesses de Monsieur de Boismortier

Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755) zum 325. Geburtstag

Sonates, Suites, Airs, Motets, Ballets de Village, Divertissements und „Gentillesses“ von J. B. de Boismortier, L. de Quaix d’Hervelois, A. D. Philidor, G. de la Roux u. a.   Zeitgenossen

Ensemble Uccellini:

Laura Demjan, Sopran;
Miriam Grapp und Bernhard Stilz, Blockflöte;
Heidrun Mertes, Viola da gamba;
Tomaso Iacolino, Theorbe

Eintritt frei (Kollekte)

Joseph Bodin de Boismortier, 1689 in Thionville geboren, aufgewachsen in Metz und Nancy, verbrachte den größten Teil seiner musikalischen Schaffensperiode in Paris. Er komponierte überwiegend einfache, aber gefällige Musik in der Mode seiner Zeit und machte damit in den Pariser Salons schnell Karriere. Vor allem Dank eines königlichen Druck-Privilegs veröffentlichte er über 100 seiner Werke und wurde damit zu einem der wohlhabendsten freiberuflichen Komponisten im Frankreich seiner Zeit...

11.03.2014
Deutschherrnkapelle Saarbrücken
Musik am Dresdner Hof

Musica da Camera spezial

Musik von J. G. Pisendel, F. M. Cattaneo, J. F. Schreyfogel u. a.

Der musikalische Garten
(Basel/Freiburg, Förderpreisträger Alte Musik 2013):

Karoline Echeverri, Violine;
Annekatrin Beller, Violoncello;
Daniela Niedhammer, Cembalo

Eintritt 10 € / ermäßigt 6 €

Die Mitglieder des Ensembles sind ehemalige Studierende der Schola Cantorum Basiliensis. Der musikalische Garten beschäftigt sich intensiv mit der deutschen Musik des 17. Jahrhunderts, überwiegend mit dem Skordatura-Repertoire, jedoch ist das Ensemble immer auf der Suche nach interessantem, selten oder bisher nicht aufgeführtem Repertoire auch anderer Epochen. In diesem Konzert erklingt Musik für Violine und Basso continuo von J. G. Pisendel (1687-1755), Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle, und seines Nachfolgers F. M. Cattaneo (1697-1758). Der Musikalische Garten war 2013 Preisträger fünf internationaler Wettbewerbe: Er gewann jeweils den ersten Preis beim Förderpreis Alte Musik (TAMIS 2013), beim Intern. H. I. F. Biber-Wettbewerb, beim Intern. Berliner Bach-Wettbewerb, beim Intern. Gebrüder-Graun-Wettbewerb sowie den EUBO Development Trust Prize beim York Early Music International Young Artist Competition.

Im Januar 2014 nahm dasEnsemble seine erste CD bei dem Label ARS-Produktion auf.

11.03.2014
Hochschule für Musik Saarbrücken
Mit Charles Burney auf großer Fahrt (Premiere)

Szenisch gestaltetes Konzert für Grundschulkinder

(zum 200. Todestag am 12.4.)

Studierende der Elementaren Musikpädagogik:

Miriam Gehring, Darstellerin und Sopran;
Christina Scheer, Darstellerin und Klarinette;
Anna Hennig, Darstellerin und Violoncello;
Melina Wack, Darstellerin, Hammerklavier und Orgel;
Elena Harsányi, Sopran;
Melina Meschkat, Mezzosopran;
Daniel Quynh Hoang Altus;
Leitung, Darsteller und Violine:
Prof. Dr. Michael Dartsch

Eintritt frei

für Grundschulklassen nach Voranmeldung bei Thomas Wolter, Pressestelle der HfM Saar, Tel (0681) 967 31 29, E-Mail: presse@hfm.saarland.de, bis Montag, 17. Februar 2014

Im Mittelpunkt dieses Konzerts für Grundschulkinder steht der Musiker und Musikschriftsteller Charles Burney, der ausgedehnte Reisen zu den wichtigsten Musikern seiner Zeit unternahm und dessen Todestag sich im Jahr 2014 zum zweihundertsten Mal jährt. Mit ihm lernen die Kinder verschiedene Regionen und Komponisten des Barock und der frühen Klassik kennen. Das Konzert wird von Studierenden der Elementaren Musikpädagogik szenisch gestaltet. Die Leitung hat Prof. Dr. Michael Dartsch.

10.03.2014
Filmhaus Saarbrücken
Piccadilly - Stummfilm mit Live-Musik, Revue-Schlager

Stummfilm mit Live-Musik

Piccadilly (Nachtwelt)

Großbritannien 1929; Regie: Ewald André Dupont;
Kamera: Werner Brandes;
Live-Musik: Noémi Schröder, Sopran;
Joachim Fontaine, Klavier

als Ouvertüre: englische und deutsche Revueschlager der 20er Jahre

Eintritt 8,50 € / ermäßigt 7 €;
Reservierung unter Tel 0681-39 92 97, 0681-37 25 70, filmhaus@saarbruecken.de, www.filmhaus-saarbruecken.de

Piccadilly gilt als Meisterwerk des späten britischen Stummfilms. Unter der Regie des Deutschen Ewald André Dupont, der zuvor mit Emil Jannings große Erfolge gefeiert hatte, spielte Anna May Wong, die erste „Exotin“ der internationalen Filmwelt, die Rolle der Shosho, eines Küchenmädchens, das unerwartet Karriere macht und zum Star eines Londoner Variétés wird. Inmitten von Eifersucht und Intrigen endet Shoshos Leben tragisch. Dupont dokumentierte in Piccadilly in eindrucksvollen Bildfolgen das Leben der Großstadt – in der Armut der Vorstädte, in der „fremden“ Welt Sohos, in den glamourösen Tanzpalästen des Jazz-Age. Für eine der Hauptrollen engagierte er auch den legendären Charles Laughton, der damals am Anfang seiner Karriere stand.

Joachim Fontaine hat nicht nur eine Filmusik aus Originalquellen rekonstruiert, zusammen mit der Chanson-Sängerin Noémi Schröder präsentiert er – wie einst – Revueschlager als Film-Ouvertüre...

09.03.2014
Carl Philipp Emanuel Bach und seine Weggefährten

Altes Schloss, Dillingen

Komponistenporträt

Musik von C. P. E. Bach, G. P. Telemann, J. G. Graun, J. P. Duport, J. Haydn u. a.

Via Nova Ensemble:

Mechthild Blaumer und Lorenz Blaumer, Violine
Mario Blaumer und Claudia Limperg,Violoncello
Franz Raml, Hammerflügel
Moderation: Mario Blaumer

Eintritt 12 € / ermäßigt 8 €

Bach-Sohn und Vater der Romantik... Carl Philipp Emanuel Bach war – wie der Vergleich zu seinen namhaften Weggefährten zeigt – seiner Zeit durchaus voraus. Er prägte sowohl berühmte Zeitgenossen als auch die nächste Komponistengeneration. Mozart selbst bezeugt: „Er ist der Vater, wir sind die Bub’n. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt.“ In diesem musikalischen Porträt wird das Via Nova Ensemble ideal ergänzt durch den Hammerflügel, der das so Unerhörte wie Empfindsame im Personalstil des Berliner Bachs besonders deutlich werden lässt.

08.03.2014
Hochschule für Musik Sbr.
TAMIS Festival-Woche Förderpreis - Konzertfinale

Samstag, 8. März, 19 Uhr

Hochschule für Musik Saar, Saarbrücken

Förderpreis Alte Musik 2014

TAMIS-Eröffnungkonzert

Konzertfinale (SR-Mitschnitt)

Vorstellung der Ensembles, Wertung und Preisvergabe

Eintritt frei (Kollekte)

Im Wettbewerbsfinale präsentieren sich die drei Ensembles mit frei gewählter Literatur sowie dem Pflichtstück und stellen sich dem Votum der Jury (Gotthold Schwarz, Rainer Oster, Adolph Seidel, Elisabeth Woll) und des Publikums. Das Gewinner-Ensemble erhält neben einem Geldbetrag die Einladung zu einer Produktion beim SR und zu einem Konzert der Akademie in der Reihe „Musica da Camera“ (1. Preis: 1500 €, 2. Preis: 1000 €, 3. Preis: 500 €, Publikumspreis).

05.03.2014
Museum in der Schlosskirche Sbr.
"Memento homo, quia pulvis es - Bedenke Mensch, dass du Staub bist"

Vesper-Konzert zum Aschermittwoch der Künstler mit Alter und Neuer Vokal- und Instrumentalmusik von G. Böhm, J. und J. S. Bach, H. Distler und O. Messiaen

la rosa dei venti; Leitung: Lutz Gillmann;
Elisabeth Hartschuh, Flöte;
Thomas Layes, Orgel;
Hartmut Volle, Wolfgang Selke, Ralf Peter, Bärbel Jenner, Sprecher

18.30 Uhr: Themenführung durch das Museum (barocke Grabdenkmäler in der Schlosskirche)

Eintritt frei

Der Zyklus Totentanz des Trierer Künstlers Werner Persy (* 10. März 1924) wird anlässlich seines 90. Geburtstags in einer Ausstellung vom 7. März bis 20. April gezeigt: st. glauben am markt, St. Johanner Markt 23, Saarbrücken

Die bis Karsamstag dauernde Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch: Sein Name kommt von dem Brauch, im Gottesdienst die Asche der verbrannten Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Aschenkreuz als Zeichen der Buße zu versehen. Dabei werden zu jedem Einzelnen folgende Worte gesprochen:

„Memento homo, quia pulvis es et in pulverem reverteris“
(„Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“, Gen 3, 19).

Unter diesem Titel knüpft das VesperKonzert zum Aschermittwoch der Künstler an diese Traditionen an. Das Programm konfrontiert „Alte“ Vokal- und Instrumentalmusik von Georg Böhm, Johann und Johann Sebastian Bach mit „Neuen“ Kompositionen von Hugo Distler und Olivier Messiaen: Dabei steht im Zentrum Distlers Motettenzyklus Totentanz op. 12 (1934), in dem er den Lübecker Totentanz aus St. Marien musikalisch umsetzte.

05.03.2014
Hochschule für Musik Sbr.
Meisterkurs bei Gotthold Schwarz

Der Förderpreis Alte Musik (des Saarländischen Rundfunks und der Akademie für Alte Musik im Saarland) unterstützt junge Ensembles mit herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. Der Wettbewerb 2014 richtet sich an kleine Ensembles (ein/e Sänger/in und Basso continuo), das Repertoire soll Werke aus der Epoche des Hoch- und Spätbarock umfassen.

Drei aus den Bewerbungen ausgewählte Ensembles gewinnen zunächst die Teilnahme an dem Meisterkurs bei Gotthold Schwarz und studieren innerhalb von sechs Wochen ein Pflichtstück ein. Daran sowie an frei gewählter Literatur wird intensiv auf dem Kurs gearbeitet, zu dem interessierte Zuhörer herzlich eingeladen sind!

Gotthold Schwarz, Kantorensohn und ehemaliger Thomaner, gehört zu den profiliertesten deutschen Sängern im Bereich des Barock und der Vorklassik. Er studierte Kirchenmusik und Gesang und begann schon Ende der 70er Jahre, sich mit historischer Aufführungspraxis auseinander zu setzen. Konzerte und Aufnahmen führten ihn mit  Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe und Hermann Max zusammen. In den letzten Jahren ist Gotthold Schwarz mehr und mehr selbst als Dirigent und Ensembleleiter in Erscheinung getreten (Concerto vocale Leipzig und Sächsisches Barockorchester).

12.02.2014
Museum in der Schlosskirche,Saarbrücken
Musica da Camera

Qualia
Anna Danilevskaia,Fiedel
Guillermo Peres, Organetto
Lambert Colson, Blockflöten/Zinken/Leitung

artclub(Treffpunkt junges Museum)
"artclub musikalisch...mundus et musica"
Musik in Spanien und Flandern um 1500
aus dem Codex Segovia von A.agricola,A.Brumel,L.Compere u.a.
sowie Themenführung durch das Museum.
danach Glühweinumtrunk im Innenhof